Gebratener Reis wie vom Asiaten

30 min prep 30 min cook 1 servings
Gebratener Reis wie vom Asiaten
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Es war ein kühler Herbstabend, als ich das erste Mal den Duft von gebratenem Reis aus der kleinen Garküche meines Onkels inhalierte. Die Pfanne knisterte leise, das Öl glitzerte wie flüssiges Gold, und als ich den Deckel anhob, stieg eine Wolke aus süß‑salziger Sojasauce, knusprigem Knoblauch und einem Hauch von geröstetem Sesam in die Luft. Dieser Moment hat sich sofort in mein Gedächtnis gebrannt – ein Duft, der nicht nur den Magen, sondern das Herz erwärmt. Ich erinnere mich noch genau, wie ich als Kind neugierig über den Rand der Pfanne lugte und sah, wie die einzelnen Reiskörner in einer perfekten, leicht karamellisierten Kruste glitzerten.

Seitdem habe ich unzählige Versionen von gebratenem Reis probiert – von schnellen Mikrowellen‑Varianten bis hin zu aufwändigen Restaurant‑Nachbildungen, die Stunden in der Küche erforderten. Doch keine hat den authentischen, leicht rauchigen Geschmack erreicht, den ich an jenem Abend erlebt habe. Was fehlt, ist das richtige Gleichgewicht aus Textur, Würze und Timing, das nur ein wenig Küchen‑Magie und ein paar bewährte Tricks erfordern. Und genau das möchte ich dir heute zeigen – damit du das Gefühl von „asiallem Street Food“ direkt in deiner eigenen Küche nachkochen kannst.

Stell dir vor, du sitzt an einem kleinen Holztisch, das Licht fällt durch das Fenster, und du servierst dampfenden, goldbraunen Reis, der knusprig am Boden ist, aber innen noch schön saftig. Der erste Biss ist ein kleines Feuerwerk aus süßen Karotten, knackigen Erbsen, zarten Frühlingszwiebeln und einer dezenten Umami‑Note, die dich sofort an die belebten Gassen von Bangkok oder Shanghai denken lässt. Aber das ist noch nicht alles – gleich im nächsten Abschnitt verrate ich dir ein Geheimnis, das deine Reisgerichte in ein völlig neues Licht rücken wird.

Hier kommt die Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung, die dich von der Vorbereitung bis zum letzten Bissen begleitet. Und vertrau mir, deine Familie wird dich um Nachschlag bitten – vielleicht sogar noch um das Rezept! Also schnapp dir deine Pfanne, deine Lieblingszutaten und los geht's. Hier ist genau, wie du es machst — und glaub mir, das Ergebnis wird dich überraschen.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmackstiefe: Durch die Kombination von Sojasauce, Sesamöl und frischem Ingwer entsteht ein komplexes Aroma, das sowohl süß, salzig als auch leicht nussig wirkt. Jeder Bissen liefert mehrere Geschmacksschichten, die sich im Mund entfalten.
  • Textur: Das Geheimnis liegt im kurzen Anbraten bei hoher Hitze, das dem Reis eine knusprige Unterseite verleiht, während das Innere locker und feucht bleibt. So bekommst du das beste aus beiden Welten – knusprig und fluffig zugleich.
  • Einfachheit: Alle Zutaten sind im Supermarkt erhältlich und die Zubereitung erfordert keine ausgefallenen Techniken. Selbst wenn du noch nie zuvor gebratenen Reis gemacht hast, wirst du mit diesem Rezept problemlos fertig werden.
  • Zeitersparnis: Durch die Nutzung von gekochtem Reis vom Vortag verkürzt sich die Kochzeit erheblich, weil der Reis bereits trocken ist und nicht mehr „aufquellen“ muss. Das spart nicht nur Minuten, sondern sorgt auch für die perfekte Knusprigkeit.
  • Vielseitigkeit: Du kannst das Grundrezept nach Belieben anpassen – sei es mit Hähnchen, Garnelen, Tofu oder extra Gemüse. So lässt sich das Gericht leicht an unterschiedliche Ernährungsweisen anpassen.
  • Nährwert: Durch das Hinzufügen von Ei, Gemüse und einer kleinen Menge Öl bekommst du ein ausgewogenes Gericht mit Proteinen, Ballaststoffen und gesunden Fetten. Es ist sättigend, aber nicht zu schwer.
  • Authentizität: Die Verwendung von traditionellen asiatischen Gewürzen wie Fischsauce (optional) und frischem Ingwer gibt dem Gericht den authentischen Charakter, den du aus den besten Street‑Food‑Ständen kennst.
  • Gemeinschaftsgefühl: Das Gericht ist perfekt zum Teilen – ein echter Mittelpunkt für Familienessen oder gesellige Abende mit Freunden. Es fördert das Miteinander am Tisch.
💡 Pro Tip: Verwende am besten Reis, der mindestens 12 Stunden im Kühlschrank war – das gibt ihm die nötige Trockenheit, damit er beim Braten nicht matschig wird.

🥗 Zutaten‑Breakdown

Die Basis – Reis und Ei

Der Grundstein jedes guten gebratenen Reises ist natürlich der Reis selbst. Ich empfehle Langkornreis, weil er nach dem Kochen locker bleibt und sich leicht trennen lässt. Wichtig ist, dass du den Reis mindestens einen Tag vorher kochst, dann lässt du ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen – das entzieht ihm überschüssige Feuchtigkeit und verhindert, dass er beim Anbraten zusammenklebt. Das Ei dient nicht nur als Bindemittel, sondern verleiht dem Gericht eine seidige Cremigkeit, die den Geschmack abrundet. Wenn du das Ei vorher leicht verquirlst und dann in die Pfanne gibst, entsteht ein zarter, leicht schaumiger „Rührei‑Kern“, der sich wunderbar mit den anderen Zutaten verbindet.

Aromaten & Gewürze – Knoblauch, Ingwer & Frühlingszwiebeln

Knoblauch und Ingwer sind das dynamische Duo, das jedem asiatischen Gericht das charakteristische Aroma verleiht. Der Knoblauch sollte fein gehackt werden, damit er schnell seine ätherischen Öle freisetzt, während der Ingwer frisch gerieben werden sollte, um seine scharfe, leicht zitronige Note zu bewahren. Frühlingszwiebeln kommen sowohl für die Farbe als auch für den frischen, leicht süßlichen Geschmack hinzu – sie werden am Ende kurz mitgebraten, damit sie knackig bleiben. Diese Kombination erzeugt ein unverwechselbares Aroma, das dich sofort an die Garküchen Asiens erinnert.

🤔 Did You Know? Ingwer enthält Gingerol, das nicht nur für die Schärfe sorgt, sondern auch entzündungshemmende Eigenschaften hat – perfekt für ein wärmendes Komfortgericht.

Die geheimen Helfer – Sojasauce, Sesamöl & Fischsauce

Sojasauce ist das Herzstück der Würze: Sie liefert die salzige Umami‑Note, die das Gericht tiefgründig macht. Ich verwende eine Mischung aus heller und dunkler Sojasauce, um sowohl Farbe als auch Geschmack zu optimieren. Sesamöl hingegen wird erst am Schluss hinzugefügt; sein nussiger Duft ist sehr intensiv, also ein kleiner Schuss reicht völlig aus. Für die, die es authentischer mögen, empfehle ich einen Spritzer Fischsauce – sie fügt eine zusätzliche Schicht Umami hinzu, ohne den Geschmack zu dominieren. Diese drei Zutaten zusammen bilden das geheime „Würz‑Trio“, das dein Reisgericht auf das nächste Level hebt.

Die frischen Akzente – Gemüse & optionales Protein

Karotten, Erbsen und Paprika bringen nicht nur Farbe, sondern auch Süße und Knackigkeit ins Spiel. Ich schneide die Karotten in feine Würfel, damit sie schnell garen, und verwende tiefgefrorene Erbsen, weil sie praktisch immer in Top-Qualität kommen. Paprika, vorzugsweise rot, gibt einen leicht süßlichen Kontrast zu den würzigen Aromen. Für das Protein kannst du Hähnchenbrust, Garnelen oder Tofu wählen – alles sollte vorher kurz angebraten werden, damit es eine schöne goldene Kruste bekommt. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass jeder Bissen ein kleines Abenteuer ist.

💡 Pro Tip: Wenn du Tofu nutzt, presse ihn vorher gut aus, damit er nicht zu viel Wasser abgibt – das bewahrt die knusprige Textur.

Mit deinen Zutaten vorgearbeitet und bereit, kannst du jetzt zum eigentlichen Kochen übergehen. Hier beginnt der Spaß erst richtig – und das ist erst der Anfang einer kulinarischen Reise, die dich noch weiter überraschen wird.

🍳 Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung

  1. Erhitze einen großen Wok oder eine tiefe Pfanne auf hoher Stufe und gib einen Esslöffel neutrales Pflanzenöl hinein. Das Öl sollte sofort zu schimmern beginnen, aber nicht rauchen. Sobald das Öl heiß ist, füge den fein gehackten Knoblauch und den frisch geriebenen Ingwer hinzu. Rühre schnell um, damit die Aromen sofort freigesetzt werden, aber achte darauf, dass sie nicht verbrennen – ein leichtes Zischen ist das Signal, dass sie bereit sind.

  2. Jetzt kommen die Gemüsewürfel: Karotten, Erbsen und Paprika in die Pfanne. Brate sie für etwa 2–3 Minuten, bis sie anfangen, leicht zu bräunen, aber noch einen kleinen Biss behalten. Du wirst das leichte Knistern hören, das dir sagt, dass das Gemüse gerade die perfekte Textur erreicht. Jetzt ist ein guter Moment, um das Salz leicht zu streuen, damit das Gemüse seine natürliche Süße entfaltet.

  3. 💡 Pro Tip: Wenn du das Gemüse zu lange kochst, verliert es seine Knackigkeit – halte die Hitze hoch und rühre ständig, damit alles gleichmäßig gart.
  4. Schiebe das Gemüse an den Rand der Pfanne und gib einen weiteren Esslöffel Öl in die Mitte. Jetzt das verquirlte Ei hineingießen. Lass es kurz stocken, bevor du es mit einem Spatel in Stücke schneidest und gleichmäßig unter das Gemüse mischst. Das Ei sollte noch leicht feucht sein – das sorgt für eine cremige Textur, die später mit dem Reis verschmilzt. Hier kommt das Geheimnis ins Spiel: Wenn du das Ei zu lange kochst, wird es trocken und verliert seine Bindekraft.

  5. Jetzt ist es Zeit für den Reis. Nimm den gekühlten, bereits gekochten Reis und breche vorsichtig etwaige Klumpen mit den Händen auf. Gib den Reis in die Pfanne, verteile ihn gleichmäßig und drücke ihn leicht an, damit er Kontakt zur heißen Pfanne bekommt. Lass ihn für etwa 2–3 Minuten ungestört braten – du wirst sehen, wie sich am Boden eine goldbraune Kruste bildet. Das ist der Moment, in dem das Aroma von leicht geröstetem Reis entsteht, das du aus den besten Restaurants kennst.

  6. ⚠️ Common Mistake: Rühre den Reis sofort nach dem Hinzufügen; du verlierst die knusprige Unterseite und das Ergebnis wird matschig.
  7. Sobald der Reis eine schöne Farbe angenommen hat, gib die Sojasauce, die dunkle Sojasauce und optional einen Spritzer Fischsauce dazu. Rühre alles gut durch, sodass jede Reiskorn von der dunklen, glänzenden Sauce umhüllt wird. Jetzt kommt das Sesamöl – nur einen Teelöffel, weil es sehr intensiv ist. Der Duft von geröstetem Sesam wird dich sofort an ein Street‑Food‑Ständen erinnern.

  8. Zum Schluss kommen die Frühlingszwiebeln und, falls du möchtest, das vorgebratene Protein (Hähnchen, Garnelen oder Tofu). Mische alles vorsichtig, damit die Zwiebeln ihre Frische behalten und das Protein nicht zerfällt. Schmecke das Gericht mit einer Prise Pfeffer und, falls nötig, etwas mehr Salz ab. Hier ist das Geheimnis: ein kleiner Spritzer Zitronensaft oder Reisessig hebt die Aromen noch weiter hervor und gibt dem Gericht eine leichte Frische.

  9. 💡 Pro Tip: Wenn du das Gericht servierst, streue geröstete Sesamsamen darüber – sie geben nicht nur einen Crunch, sondern verstärken das nussige Aroma.
  10. Nimm die Pfanne vom Herd und lass den gebratenen Reis für etwa eine Minute ruhen. Das gibt den Aromen Zeit, sich zu verbinden, und die letzte Resthitze sorgt dafür, dass alles schön warm bleibt. Jetzt kannst du den Reis auf einer großen Schüssel anrichten, nach Belieben mit extra Frühlingszwiebeln, Chili‑Flocken oder frischem Koriander garnieren. Go ahead, take a taste — du wirst sofort wissen, ob alles perfekt ist. Wenn du das richtige Gleichgewicht von Salz, Süße und Umami erreicht hast, ist dein Reis bereit, die Herzen deiner Gäste zu erobern.

Und das war's! Aber bevor du dich an den ersten Bissen machst, lass mich dir ein paar zusätzliche Tipps geben, die dein Gericht von „lecker“ zu „unvergesslich“ heben. Diese kleinen Tricks sind das, was ich über Jahre hinweg von Freunden, Familie und sogar von Restaurantköchen gesammelt habe – und sie machen den Unterschied.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du das letzte Mal die Pfanne vom Herd nimmst, probiere einen kleinen Bissen. Achte dabei nicht nur auf die Salzigkeit, sondern auch auf die Balance zwischen süß, sauer und umami. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas fehlt, füge ein paar Tropfen Zitronensaft oder Reisessig hinzu – das hebt die Aromen sofort. Dieser kleine Test verhindert, dass du am Ende ein zu salziges oder zu fades Gericht servierst.

Warum Ruhezeit wichtiger ist als du denkst

Viele denken, dass sofort servieren das Beste ist, aber ein kurzer Moment der Ruhe (etwa 1‑2 Minuten) lässt die Aromen im Reis „nachziehen“. Während dieser Zeit verteilt sich die Sojasauce gleichmäßiger und das Gemüse gibt noch ein wenig von seiner Feuchtigkeit ab, was zu einem harmonischeren Gesamterlebnis führt. Ich habe das selbst erlebt, als ich das Gericht zu früh servierte und es etwas trocken wirkte – ein kleiner Moment Geduld machte den Unterschied.

Das Würz‑Geheimnis, das Profis nicht verraten

Ein Schuss dunkle Sojasauce (oder Tamari) gibt nicht nur Farbe, sondern auch eine tiefere Umami‑Tiefe, die in vielen Restaurant‑Versionen zu finden ist. Kombiniere das mit einem Hauch Fischsauce, und du hast das „Umami‑Boost‑Paket“, das selbst den kritischsten Gaumen beeindruckt. Probiere es das nächste Mal, wenn du das Gefühl hast, dass dein Reis noch etwas mehr „Kick“ braucht.

💡 Pro Tip: Verwende ein leichtes, aromatisches Öl wie Erdnussöl für das Anbraten – es verstärkt das asiatische Geschmacksprofil ohne zu dominieren.

Die Pfannen‑Strategie für knusprigen Boden

Eine gut vorgeheizte Pfanne ist das A und O. Wenn du die Pfanne zu früh mit Zutaten füllst, sinkt die Temperatur und du bekommst keinen knusprigen Boden. Deshalb empfehle ich, zuerst das Öl zu erhitzen, dann die aromatischen Zutaten (Knoblauch, Ingwer) kurz zu braten und erst danach das Gemüse und den Reis hinzuzufügen. So bleibt die Hitze hoch und der Reis bekommt die gewünschte Kruste.

Wie du überschüssige Feuchtigkeit vermeidest

Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von frisch gekochtem, noch warmem Reis. Dieser ist zu feucht und führt zu einem matschigen Ergebnis. Lasse den Reis mindestens eine Stunde abkühlen, idealerweise über Nacht im Kühlschrank. Wenn du es eilig hast, breite den Reis auf einem großen Backblech aus und lass ihn für 20‑30 Minuten an der Luft trocknen – das reicht aus, um die Feuchtigkeit zu reduzieren.

Der letzte Schliff – Garnitur und Servieren

Ein bisschen frischer Koriander, ein Spritzer Chili‑Öl oder ein paar geröstete Erdnüsse können das Gericht auf ein neues Level heben. Diese Garnituren bringen nicht nur zusätzliche Textur, sondern auch visuelle Highlights, die das Auge ansprechen. Ich habe einmal einen Freund eingeladen, der Vegetarier ist, und habe das Gericht mit knusprigem Tofu und einer leichten Erdnusssauce serviert – er war begeistert und meinte, es sei das beste Gemüsegericht, das er je gegessen hat.

🌈 Leckere Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingssachen an diesem Rezept ist, wie wandelbar es ist. Hier sind ein paar kreative Twists, die du ausprobieren kannst:

Curry‑Kick Fried Rice

Ersetze einen Teil der Sojasauce durch eine milde gelbe Currypaste und füge zusätzlich ein paar Erbsen und Mais hinzu. Das Ergebnis ist ein leicht würziger Reis, der an thailändisches Khao Pad mit Curry erinnert. Die goldene Farbe und das exotische Aroma machen das Gericht zu einem echten Hingucker.

Scharfe Szechuan‑Version

Nutze Szechuan-Pfefferkörner und ein wenig Chili‑Paste, um dem Reis eine prickelnde Schärfe zu geben. Ergänze das Ganze mit gehackten Erdnüssen und frischem Koriander. Diese Variante ist perfekt für alle, die es gerne feurig mögen, und die leicht betäubende Wirkung des Szechuan-Pfeffers sorgt für ein einzigartiges Mundgefühl.

Mediterrane Fusion

Ersetze die Sojasauce durch etwas Olivenöl und füge sonnengetrocknete Tomaten, schwarze Oliven und Feta‑Stückchen hinzu. Das Ergebnis ist ein Reis, der an mediterrane Tapas erinnert, aber immer noch die Grundstruktur eines gebratenen Reises behält. Ideal für ein sommerliches Abendessen auf dem Balkon.

Veganes Power‑Bowl

Lasse das Ei weg und ersetze es durch zerbröselten Tofu, der vorher in Sojasauce mariniert wurde. Ergänze das Gericht mit Brokkoli‑Röschen, Süßkartoffel‑Würfeln und einer leichten Erdnusssauce. Diese Variante ist nicht nur komplett pflanzlich, sondern liefert auch jede Menge Protein und Ballaststoffe.

Coconut‑Lime Fried Rice

Füge ein wenig Kokosmilch und Limettensaft zum Reis hinzu, kurz bevor du die Sojasauce einrührst. Das gibt dem Gericht eine subtile Süße und eine erfrischende Zitrusnote, die hervorragend mit Garnelen oder gebratenen Jakobsmuscheln harmoniert. Serviere es mit frischer Minze für ein tropisches Flair.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrankaufbewahrung

Lasse den gebratenen Reis vollständig auf Raumtemperatur abkühlen, bevor du ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank lagerst. Dort hält er sich bis zu drei Tage. Um die Textur zu erhalten, erwärme ihn in einer Pfanne mit einem kleinen Schuss Öl – das bringt die Knusprigkeit zurück.

Einfrieren

Portioniere den Reis in flache Gefrierbeutel oder -behälter und drücke so viel Luft wie möglich heraus. So bleibt er bis zu zwei Monate haltbar. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lagern und dann in einer heißen Pfanne kurz anbraten – ein Spritzer Wasser oder etwas mehr Sojasauce verhindert das Austrocknen.

Aufwärmen

Der Trick, um das Aufwärmen ohne Trockenheit zu meistern, ist ein kleiner Schuss Wasser oder Brühe in die Pfanne zu geben, bevor du den Reis hinzufügst. Decke die Pfanne kurz ab, damit der Dampf das Gericht gleichmäßig erwärmt, und rühre dann kräftig, bis alles schön heiß ist. So bleibt die Textur fast so gut wie frisch zubereitet.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst braunen Reis verwenden, aber achte darauf, ihn vorher gut zu kochen und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank zu lagern, damit er trocken genug ist. Brauner Reis braucht etwas mehr Zeit zum Anbraten, weil er dichter ist, also gib ihm ein paar Minuten extra, bis er goldbraun wird. Der Geschmack wird nussiger, was gut zu den asiatischen Aromen passt.

Der häufigste Grund ist zu feuchter Reis. Verwende Reis, der mindestens einen Tag gekühlt war, oder verteile den frisch gekochten Reis auf einem Backblech und lasse ihn abkühlen, bis er trocken ist. Außerdem solltest du die Pfanne heiß genug halten und den Reis nicht sofort rühren, damit er eine Kruste bilden kann.

Absolut! Ersetze das Ei durch zerdrückten, marinierten Tofu und verwende vegane Sojasauce (ohne Fischsauce). Du kannst auch zusätzliche Gemüse wie Pilze oder Zucchini hinzufügen, um mehr Protein und Textur zu bekommen. Das Ergebnis ist genauso aromatisch und sättigend.

Für 4‑6 Portionen empfehle ich etwa 3 Esslöffel helle Sojasauce und 1 Esslöffel dunkle Sojasauce. Wenn du mehr Salz bevorzugst, kannst du am Ende noch ein wenig nachwürzen, aber sei vorsichtig, weil die Sojasauce bereits recht salzig ist. Probiere zwischendurch, ob die Balance stimmt, bevor du mehr hinzufügst.

Ja, du kannst zum Beispiel ein wenig Garam Masala für einen indischen Twist oder geräuchertes Paprikapulver für eine rauchige Note hinzufügen. Auch ein Hauch von Zitronengras oder Kaffir‑Limettenblätter kann das Aroma verändern. Experimentiere, aber halte die Grundstruktur (Reis, Sojasauce, Öl) bei, damit das Gericht nicht seine Identität verliert.

Im luftdichten Behälter hält er sich bis zu drei Tage. Wenn du ihn länger aufbewahren möchtest, ist Einfrieren die bessere Option. Beim Aufwärmen solltest du ein wenig Flüssigkeit hinzufügen, um die ursprüngliche Saftigkeit zurückzubringen.

Ein Holzlöffel ist ideal, weil er die Hitze nicht leitet und die Pfanne nicht beschädigt. Er hilft auch, die Reiskörner sanft zu trennen, ohne sie zu zerdrücken. Metallspatel können hingegen schneller an der Pfanne haften bleiben, besonders wenn du eine Antihaft‑Beschichtung hast.

Ja, das funktioniert gut! Verwende gekochte Reisnudeln, die du kurz in heißem Wasser blanchierst und dann gut abtropfen lässt. Brate sie dann wie den Reis, füge die gleichen Gewürze und Gemüse hinzu – das Ergebnis ist ein leichtes, aber dennoch aromatisches Nudelgericht.

Gebratener Reis wie vom Asiaten

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Erhitze 1 EL Öl in einem heißen Wok, gib Knoblauch und Ingwer dazu und brate sie kurz an, bis sie duften.
  2. Füge Karotte, Erbsen und Paprika hinzu, brate alles 2–3 Minuten, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.
  3. Schiebe das Gemüse an den Rand, gib das restliche Öl in die Mitte, verquirle die Eier und rühre sie, bis sie leicht gestockt sind.
  4. Gib den gekühlten Reis dazu, drücke ihn leicht an und brate ihn ungestört 2–3 Minuten, bis er goldbraun wird.
  5. Rühre die Sojasaucen, das Sesamöl und optional die Fischsauce ein, bis alles gleichmäßig bedeckt ist.
  6. Füge Frühlingszwiebeln und das vorgebratene Protein (falls verwendet) hinzu, mische alles vorsichtig.
  7. Schmecke mit Pfeffer, ggf. etwas Salz und einem Spritzer Zitronensaft ab.
  8. Lasse den Reis kurz ruhen, garniere mit gerösteten Sesamsamen und serviere sofort.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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